Wir fahren am frühen Nachmittag in Cordoba Richtung Ronda los. Der Weg führt durch eine wunderbare hügelige Landschaft, mit abwechselnden Olivenhainen, Getreidefelder und grünen Flächen. Am Abend kommen wir um 18:00h auf einem stark von Spaniern besetzten Parkplatz an. Bei den später eintreffenden Radrennfahrern wissen wir um den Grund der vielen Wohnmobile. Es folgt eine Nacht mit lautstarken Feierlichkeiten. Frühmorgens wecken uns metallische Geräusche und schon bald stellen wir fest, dass neben uns ein grosser Markt aufgestellt wird.
Wegen heftigem Wind und grosser Hitze wechseln wir nach dem Besuch des Marktes vom Parkplatz auf den naheliegenden Stellplatz. Hier füllen wir Wasser auf und anschliessend folgt eine ausgiebige Siesta.

Am Abend machen wir uns zu Fuss auf den Weg in den ziemlich entfernten Altstadtkern von Ronda auf. Als erstes besichtigen wir die zum Kulturgut des historischen Erbes Spaniens erklärte Stierkampfarena. Sie gilt als eine der ältesten und schönsten überhaupt.







Ronda begeistert einfach jeden – allein schon durch die atemberaubende Lage über einer zerklüfteten Schlucht des Rio Guadalevin. Zwischen deren steil abfallenden Wänden spannt sich spektakulär eine Brücke aus dem 18. Jahrhundert. Kein Wunder also, dass die Stadt schon seit dem 19. Jahrhundert zu den Touristenmagneten Andalusiens gehört.








Die Kirche Santa Maria Mayor steht an der Stelle einer alten Moschee. Noch immer kann man einige maurische Merkmale an dem vorwiegend gotischen und barocken Bau erkennen. Der Glockenturm krönt das Fragment des alten Minaretts.

Wir schliessen den Tag um 23:00h mit Jamon Iberica im Camper ab.



