Isla Christina (28.05. – 31.05.2019)

Die Fahrt von El Rocio bis Isla Cristina, kurz vor der portugiesichen Grenze, führt uns an Residenzen und verfallenen Dörfern vorbei. Weiter südlich durchqueren wir riesige Gemüse- und Früchteplantagen. Bei grösster Hitze arbeiten hier meist schwarze Menschen unter schwierigen Umständen. Plötzlich begegnet uns eine Gruppe Feldarbeiter und wir beobachten, dass diese in einfachen Plastikunterständen verborgen hinter hohem Schilf wohnen.

Zwei Kilometer von der Stadt Isla Cristina finden wir einen sehr schönen Stellplatz auf welchem wir 3 Nächte verbringen. Der Ort wurde 1756, ein Jahr nach dem Erdbeben von Lissabon, von katalanischen Fischern gegründet und zunächst La Higuerita genannt. 1802 wurde er eine unabhängige Gemeinde und 1834 in Isla Cristina (zu Ehren der spanischen Königin) umbenannt. Heute ist sie die drittgrößte Stadt der Provinz Huelva. Isla Cristina ist stark vom Fischfang geprägt. Im Sommer allerdings verdreifacht sich die Einwohnerzahl, wenn (vorwiegend) spanische Touristen hier ihren Urlaub verbringen. Internationalen Tourismus findet man 8 km östlich der Stadt am Strand von Islantilla, wo ein Touristenzentrum errichtet wurde.

Heute unternehmen wir eine herrliche Velotour. Zuerst durch das Naturreservat nach Ayamonte und danach auf die Halbinsel Punta del Moral. Von hier geht es mit der Fähre zurück nach Isla Cristina. Die Gegensätze auf dieser Tour können grösser nicht sein.

30.05.2019 Heute buchen wir eine Schifffahrt durch den Hafen und die Lagunen der Isla Crisitina. So bekommen wir Informationen aus erster Hand über die lokale Fischerei.